Die theoretische Prüfung

Die Fahrerlaubnisprüfung besteht aus zwei Teilen, einer theoretischen Prüfung und einer praktischen Prüfung. Die praktische Prüfung darf allerdings erst nach Bestehen der theoretischen Prüfung erfolgen.
Die theoretische Prüfung kann abgelegt werden wenn


•    der Führerscheinantrag / Prüfauftrag in der Fahrschule vorliegt,
•    der vorgeschriebene theor. Mindestunterricht absolviert wurde,
•    frühestens 3 Monate vor Erreichen des Mindestalters,
•    der Fahrlehrer überzeugt ist, dass er/sie die theor. Prüfung fit ist,
•    die Fahrschule eine Ausbildungsbescheinigung ausgestellt hat.


Eine bestandene theoretische Prüfung behält 12 Monate ihre Gültigkeit!
Zu jeder Prüfung musst Du Deinen Ausweis oder Reisepass mitbringen!

Die amtliche Prüfung findet beim TÜV statt - zu jeder Prüfung muss ein Ausweis mitgebracht werden. Die Prüfung findet nur noch am Computer statt – den Prüfungsfragebogen auf Papier gibt es nicht mehr. Das Prüfungsprogramm funktioniert sehr einfach nach dem »Multiple Choice«-Prinzip, das heißt bei den meisten Fragen kreuzt man die richtige(n) Antwort(en) einfach am Bildschirm an. Bei einigen Fragen muss eine Zahl als Lösung eingegeben werden. Jede der 30 Prüfungsfragen besitzt eine bestimmte Fehlerpunktzahl, je nach Schwierigkeit und Wichtigkeit des Themas. Eine falsch beantwortete Frage bringt zwischen 2 und 5 Fehlerpunkten.

Hat man am Ende höchstens 10 Fehlerpunkte bei 30 Fragen, ist die theoretische Prüfung für die Klasse B (PKW) bestanden. Einzige Ausnahme zu dieser Regel: Hat man 2 Fragen falsch beantwortet, die mit 5 Fehlerpunkten bewertet sind, ist die Prüfung leider nicht bestanden.


"Durchgefallen“ - Was nun?


Wurde eine Prüfung nicht bestanden, so werden die Fehler gemeinsam mit dem vertrauten Fahrlehrer analysiert. In Zusammenarbeit mit dem Fahrlehrer muss ein neuer Prüfungsantrag gestellt werden.